Der vierzehnjährige Schüül entdeckt eines Morgens auf dem Weg zur Schule den etwas älteren Franz, der sich einen alten Cadillac zur Wohnung umbaut und auch sonst voller verrückter Ideen steckt. Dieser Huckleberry Finn meiner Träume”, wie Schüül den neuen Freund nennt, bringt Unruhe in Schüüls Leben und in die spießige Stimmung der Kleinstadt.
Eine niedliche Erzählung
“Juliluft” hat mir ein paar Stunden erlaubt, in eine andere Welt zu versinken
Der 14-jährige Schüül hat es schon nicht so einfach – in der Schule nicht, bei den Mädchen nicht und Zuhause sieht es manchmal auch nicht so rosig aus. Aber der Junge findet einen neues Freund, den Franz vom Autofriedhof. Immer öfter besucht er ihn nun, sie trinken zusammen Tee, spielen Schach oder basteln anm Cadillac. Die Freundschaft wird für ein paar Tage unterbrochen, als Schüül in ein Ferienlager muss. Doch auch da gibt es mal wieder Probleme und so beschließt er, einfach wieder nach Hause zu fahren und dort seine restlichen Ferien zu genießen! Außerdem kann er ja wieder zu Franz gehen und mit ihm und noch einem Freund zusammen an Autos rumschraupen. Doch dann, eines Tages, wird der Franz von der Polizei abgeführt, da hat wohl der Herr Sportlehrer von Schüül sein Mund nicht halten können und hat ihn an die Polizei verpiffen … aber wozu sind Freunde da? Franz wird “gerettet” durch eine spektakuläre Aktion, aber ob das die Freundschaft der 3 Jungs aushält? Als dann auch noch die Tante von Schüül unerwartet stirbt, scheint alles den Bach hintergelaufen zu sein …
Dieses Buch habe ich an einem stück gelesen und ich konnte mit dieser Geschichte in eine andere, schöne Welt versinken
Es ist wirklich putzig, wie der kleine Schüül das alles erzählt und wie er das mit seinen Augen wahrnimmt. Oft musste ich Lachen, auch wenn das Ende kein Gutes war!
Taschenbuch: 136 Seiten
Verlag: Diogenes Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3257229820
Preis: –,– €